Durch einen Arbeitskollegen wurde er auf die Weiterbildung zum «Technischen Kaufmann» aufmerksam. Zwei Jahre später ist er stolz auf seinen erfolgreichen Abschluss, blickt aber auch mit etwas Wehmut auf viele positive Erinnerungen zurück. Inwiefern Claudio Populin von der Weiterbildung profitiert hat , erfahrt ihr im untenstehenden Interview.
Wie sieht dein beruflicher Werdegang aus?
Meine berufliche Laufbahn begann mit einer Lehre als Motorradmechaniker, die ich erfolgreich abgeschlossen habe. Anschliessend wechselte ich zur AMAG, wo ich zunächst als Serviceassistent tätig war. Durch mein Engagement und meine Weiterentwicklung konnte ich intern zum Serviceberater aufsteigen. Später übernahm ich die Rolle als Serviceleiter für die Marken VW und Skoda im Kleinbetrieb. Seit diesem Jahr bin ich nun als Serviceleiter für den gesamten Standort Schaffhausen verantwortlich.
Was hat dich dazu bewogen, den anspruchsvollen Lehrgang zum Technischen Kaufmann zu absolvieren?
Der Anstoss kam von meinem Arbeitskollegen Simon, der den Lehrgang selbst gestartet hatte. Ursprünglich hatte ich bereits eine Weiterbildung zum Maschinenbautechniker begonnen, diese jedoch nach einem Todesfall in der Familie abgebrochen. Trotzdem blieb der Wunsch bestehen, mich beruflich weiterzuentwickeln – ich hatte jedoch keinen konkreten Plan. Durch Simon bin ich auf den Lehrgang zum Technischen Kaufmann aufmerksam geworden. Die Inhalte klangen für mich sehr spannend und praxisnah, weshalb ich mich dazu entschlossen habe, diesen Weg einzuschlagen.
Inwiefern hast du vom Lehrgang zum «Technischen Kaufmann» profitiert?
Der Lehrgang hat mir in vielerlei Hinsicht einen grossen Mehrwert gebracht. Ich konnte mir in Bereichen wie Betriebswirtschaft und Rechnungswesen wertvolles Wissen aneignen und meinen fachlichen Horizont deutlich erweitern. Besonders wertvoll war auch, dass ich meine Führungskompetenzen gezielt weiterentwickeln konnte – insbesondere im Umgang mit Mitarbeitenden, im Setzen von klaren Strukturen sowie in der richtigen und situationsgerechten Personalführung.
Zudem habe ich gelernt, mich effizient zu organisieren und meine Zeit optimal einzuteilen – vor allem, da ich die Weiterbildung berufsbegleitend zu einem 100%-Pensum mit Führungsverantwortung absolviert habe. Darüber hinaus hat mir die Ausbildung zusätzliches Selbstvertrauen gegeben, welches mir heute im Berufsalltag sehr zugutekommt.
Welche positiven Erinnerungen verbindest du mit deiner Zeit am HKV?
Ich verbinde viele positive Erinnerungen mit meiner Zeit am HKV. Besonders schätze ich die Bekanntschaften, die ich dort gemacht habe – ich durfte viele tolle und interessante Menschen kennenlernen. Gleichzeitig wurde ich in dieser Zeit Vater, was die gesamte Phase zwar anspruchsvoller, aber auch umso wertvoller gemacht hat. Die Lehrpersonen waren hervorragend und haben sich immer die Zeit genommen, Inhalte auch ein zweites oder drittes Mal verständlich zu erklären. Dank der praxisnahen und strukturierten Vermittlung des Stoffes konnte ich bereits im Unterricht sehr viel mitnehmen, wodurch sich der zusätzliche Lernaufwand in einem guten Rahmen gehalten hat.
Als der Lehrgang zu Ende war, war ich einerseits sehr erleichtert und stolz, andererseits aber auch etwas traurig – denn ich habe die Zeit und das Lernen sehr geschätzt und bin immer gerne in den Unterricht gegangen.