Du hast im Jahr 2026 die KV-Lehre mit Berufsmatura an der HKV beendet. Daneben warst du bereits auf dem Sprung ins Profikader beim FC Schaffhausen. Auf was für eine Zeit blickst du zurück?
Es war nicht einfach, die Lehre mit Berufsmatura und den Fussball unter einen Hut zu bringen. Die Freizeit war rar und nach dem Abendtraining musste ich mir oft Zeit fürs Lernen nehmen. Ich habe sehr gut gelernt, Prioritäten zu setzen. Für mich war es wichtig, eine Lehre zu machen. Wenn ich im Fussball keinen Durchbruch schaffe, kann ich ein Studium beginnen oder problemlos ins Berufsleben einsteigen.
Im Moment läuft es dir gut beim FC Schaffhausen. Wie sieht deine Situation beim Stadtclub aus?
Seit Januar 2026 habe ich einen Profivertrag, der bis im Sommer 2028 gültig ist. Der FC Schaffhausen glaubt an mein Potenzial und ich gebe in jedem Training mein Bestes. Ich möchte immer mehr Spielzeit als Verteidiger erhalten und in der nächsten Saison möchte ich mit dem Team um den Aufstieg in die Challenge League mitspielen.
Drei Jahre hast du an der HKV verbracht. Was waren die prägendsten Momente?
Der grösste Moment für mich war die bewegende Diplomfeier im Hofackerzentrum, als wir alle unsere Fähigkeitsausweise erhielten. Als Teamsportler bleiben mir Teamaktivitäten in Erinnerung. Ich habe Exkursionen geliebt, aber auch den vielfältigen Sportunterricht mit meinen Kollegen.
Jetzt die Berufsmaturität für gelernte Berufsleute machen und sich neue Perspektiven eröffnen.